Unsere Richtlinien für das Förderprogramm

Patagonia subventioniert ausschließlich Umweltschutzprojekte. Wir unterstützen vorrangig Organisationen, die den Ursachen von Umweltproblemen auf den Grund gehen und sich für langfristige Veränderungen einsetzen. Wir sind davon überzeugt, dass nur ein starkes Engagement an der Basis zu wirklichen Veränderungen führen kann. Deshalb vergeben wir unsere Geldmittel vor allem an solche Organisationen, die die breite Unterstützung der Bevölkerung finden.

Wir unterstützen kleine, an der Basis arbeitende Organisationen mit ihren oft provokanten Protestaktionen, die sich mit vielseitigen Kampagnen für den Erhalt und den Schutz unserer Umwelt einsetzen. Wir helfen lokalen Umweltschutzgruppen, heimische Lebensräume zu schützen. Wir glauben nämlich, dass der individuelle Einsatz für den Schutz eines speziellen Waldgebietes, Flussabschnitts oder einer einheimischen Wildtierart am wirkungsvollsten ist, um in der Öffentlichkeit weitreichendere Probleme – wie Artenvielfalt und Schutz des Ökosystems – zur Sprache zu bringen. Wir suchen innovative Organisationen, die messbare Ergebnisse erzielen, und wir unterstützen Aktionen, die die Regierung dazu zwingen, sich an ihre eigenen – unsere eigenen – Gesetze zu halten. Ihre Bemühungen sollten quantifizierbar sein, klare Ziele verfolgen und in definierten Aktionsplänen festgehalten sein. Da wir ein Privatunternehmen sind, haben wir die Freiheit, Umweltschutzgruppen zu unterstützen, denen bisher wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde. Denn wir sind überzeugt, dass unser kleiner Beitrag dort am meisten bewirken kann. Wir fördern kreative Mittel, die Gruppen zum Handeln motivieren – u.a. Filme, Fotos und Bücher. Medienprojekte können jedoch nur gefördert werden, wenn sie eng mit einer direkten Aktion verbunden sind und konkreten Zielen dienen, die über die allgemeine Information und Bewusstseinsbildung hinausgehen.

Ein Schwerpunkt des Patagonia Förderprogramms ist die Erhaltung und Wiederherstellung ursprünglicher Fischpopulationen und der Habitate, auf die sie angewiesen sind. Dies ist das Ziel unserer World Trout Initiative. Für weitere Infos und Bewerbungen bitte hier klicken.

Wir unterstützen Maßnahmen, die:

  • handlungsorientiert sind
  • die Beteiligung und Unterstützung der Öffentlichkeit wecken
  • eine klare Strategie verfolgen
  • sich auf die Ursachen der Umweltprobleme konzentrieren
  • konkrete Ziele erreichen
  • in Ländern stattfinden, in denen wir unternehmerisch tätig sind (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik. Weitere Länder sind: USA, Kanada, Japan, Chile, Argentinien und Australien)

Wir leisten keine Unterstützung für:

  • Organisationen, die kommerzielle Zwecke verfolgen
  • Generelle Aufklärungsarbeit im Umweltschutzbereich
  • Grunderwerb und Konstruktion von Gebäuden, auch wenn diese nach ökologischen Kriterien gebaut sind
  • Forschungsprojekte, außer sie stehen in direktem Zusammenhang mit einer speziellen Aktion zur Minimierung eines Umweltproblems
  • Kurzfristig angelegte Projekte (Umweltschutzkonferenzen, Ausstellungen, Festivals)Stiftungsfonds
  • Politische Kampagnen
  • Projekte, die zum Zeitpunkt der Gremiums-Sitzung bereits abgeschlossen sind


Da wir derzeit unsere Büros von Annecy in Frankreich nach Amsterdam in den Niederlanden verlegen, können wir vorübergehend keine europäischen Bewerbungen entgegennehmen. Sobald unser Team in den neuen Büros eingerichtet ist, werden wir wieder Online-Bewerbungen bearbeiten. Bitte informieren Sie sich auf dieser Website gelegentlich nach dem aktuellen Stand.