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Arktische Visionen
Photo: Florian Schulz

Arktische Visionen

Dieses Jahr engagieren wir uns zusammen mit Earthjustice und dem bekannten Fotografen Florian Schulz für den Schutz der arktischen Wildnis. Die arktische Natur und Fauna brauchen unsere Hilfe - jetzt!

Kaum eine andre Landschaft ist so umstritten und missverstanden wie die Arktis. Manche halten sie für eine ferne Eiswelt, in der nur ein paar Eisbären, Walrosse und Menschen mit Fellkleidern zu Hause sind – schön, aber endlos weit von unserem Alltag entfernt. Für andere ist sie eine gefrorene Wüste ohne Leben aber reich an Erdöl – eine Region, die man nach Herzenslust ausbeuten kann.

In Wirklichkeit umfasst die Arktis vielfältige Landschaften voller Leben. Hunderttausende von Karibus unternehmen hier immer noch ausgedehnte Wanderungen über Berge und Küstenebenen und durchqueren dabei mächtige Flüsse. Inupiat, Inuit und Yupik leben überall in der Arktis in komplexen Gesellschaften, die sich dieser schwierigen Umwelt angepasst haben. Außergewöhnliche Tierarten wie die Moschusochsen und der Polarfuchs widerstehen härtesten Klimabedingungen. Die Feuchtgebiete, Seen und Ozeane sind reich an Leben und ernähren u.a. Wale, Eisbären und Robben. Millionen von Zugvögeln wie Uferläufer und Küstenseeschwalben sind für ihr Überleben auf diese Region angewiesen.

Doch die Bedingungen in der Arktis verändern sich rasch. Ölgesellschaften planen die Erschließung neuer Quellen in der Tschuktschen- und der Beaufortsee, zwei erstrangigen marinen Lebensräumen. Das Arctic National Wildlife Refuge, Thema unserer Kampagne von 2007, steht ständig unter Druck, da dort Öl- und Gasvorkommen erschlossen werden sollen. Doch am bedrohlichsten sind wohl klimatische Veränderungen mit unabsehbaren Folgen: vom Ansteigen des Meeresspiegels über die globale Erwärmung bis zum Aussterben ganzer Arten wie dem Eisbären.