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Conservacion Patagonica
Patagonien, Chile. Foto: Doug Tompkins

Conservacion Patagonica

Entstehung eines Nationalparks
Zusätzlich zu ihren zahlreichen Aufgaben, die in einem erfolgreichen Unternehmen für Outdoor-Bekleidung zu bewältigen sind, engagieren sich die Patagonia-Mitarbeiter, in der namensgebenden Region Patagonien einen neuen Nationalpark zu schaffen. Etwa 50 Mitarbeiter sind bisher zu sechst nach Chile gereist, um dort jeweils drei Wochen lang u.a. Zaunpfähle auszuheben, Weidezäune zu beseitigen und fremde, nicht heimische Pflanzen zu entfernen.

Gegenstand dieses ehrgeizigen Projektes ist das Anwesen Estancia Valle Chacabuco. Die nächstgrößere Stadt ist Cochrane mit etwa 4.000 Einwohnern. Reist man von Patagonias Firmensitz in Ventura, Kalifornien, an, muss man einen 16-Stunden-Flug auf sich nehmen, gefolgt von einer 8-stündigen Busfahrt auf einer holperigen, staubigen Straße, die zu einer der weltweit letzten unberührten Landschaften führt.

Wie viele andere große Anwesen in Patagonien wurde auch diese Farm zur Aufzucht von Schafen und Rindern betrieben. Diese Form der Landwirtschaft forderte durch Erosion, Abholzung, Straßenbau, Rodung und Anbau exotischer Pflanzen einen hohen Tribut sowohl vom Land selbst als auch von den dort wild lebenden Tieren. Im Jahre 2004 allerdings erwarb Kristine Tompkins, ehemalige Geschäftsführerin von Patagonia, das Anwesen durch die gemeinnützige Stiftung Concervación Patagonica, mit dem Ziel, dem Land seinen ursprünglichen Charakter zu verleihen und es dauerhaft zu schützen.

Zusammen mit dem Weideland, das zahlreiche Viehherden ernährte, gehören zu dem Anwesen mehr als 70.000 Hektar Grund mit großartiger Steppenlandschft, Buchenwäldern und Hochgebirge. Der Süden dieser außergewöhnlichen Landschaft wiederum ist geprägt von Flüssen, Feuchtgebieten und einem großen See, die allesamt Lebensraum für hunderte von Tierarten bieten, darunter den vom Aussterben bedrohten Huemul-Hirschen, Guanakos und eine Froschart mit vier Augen, die nur in Patagonien vorkommt.

Um dieses Land in seine ursprüngliche Form zu bringen, müssen allerdings 20.000 Schafe, 3.000 Rinder und etwa 550 Kilometer Zäune entfernt werden. Unnützliche Gebäude sollen verschwinden, ein Besucherzentrum gebaut und notwendige Infrastrukturen geschaffen werden. Der Park soll Energie aus erneuerbaren Rohstoffen beziehen.

Wenn dieses bedeutende Projekt abgeschlossen ist, stellt das Anwesen darüber hinaus die Verbindung zu zwei bereits existierenden Naturschutzgebieten dar: die chilenischen Reservate Jeinimeni und Tamango. Aus diesem mehr als 2630km2 großen Gebiet entsteht so der Patagonia Nationalpark, der wildlebenden Tieren als geschütztes Areal und unserer Nachwelt als einzigartiges Naturschutzgebiet dienen wird.

Patagonias Engagement für dieses Projekt ist zeitlich unbegrenzt, so dass jedes Jahr weitere Mitarbeiter mithelfen können. Auch wenn es vielleicht nicht die wirtschaftlichste Weise ist, eine abgelegende Gegend in einem Land mit niedrigen Lohnkosten zu sanieren, hat dieses Projekt diverse Funktionen. So bringt es beispielsweise unsere Mitarbeiter direkt mit der Unberührtheit dieses Landes in Verbindung, welches die Marke Patagonia sehr stark inspiriert.

„Wir sprechen viel darüber, was unser Logo eigentlich darstellt: endlos weite Landschaften, wildes, wechselhaftes Wetter, Harmonie mit der unberührten Natur”, beschreibt Lu Setnicka, Chefin für Weiterbildung und Personalentwicklung. „Vor Ort sein zu können und ein Gefühl für diese Stimmung zu bekommen, ist außerordentlich wertvoll, um unser Erbe und die Identität unserer Marke zu kommunizieren.”

Darüber hinaus verbringen unsere Mitarbeiter Zeit mit Kollegen aus aller Welt und erfahren durch das Projekt, was es heißt, eine zerstörte Landschaft wiederherzustellen. Die gemeinsame Anreise, Arbeit und der Spass dabei fördern so einen starken Teamgeist.

„Wir haben so ein tolles Team, das hier arbeitet. Es war unglaublich beeindruckend, mehr über ihre Persönlichkeiten, ihre Eigenheiten und Vorstellungen zu erfahren und sie besser kennenzulernen,” sagte Lu, die bei einem der ersten Trips dabei war. „Dieses Erlebnis hat uns wahrscheinlich für Jahre zusammengeschweißt.”

Falls Sie weitere Informationen über das Valle Chacabuco wünschen, uns persönlich vor Ort bei unserer Arbeit unterstützen oder einen finanziellen Beitrag leisten möchten, dann gehen Sie bitte auf die Website: conservacionpatagonica.org

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Building 1062, Fort Cronkhite
Sausalito, CA 94965
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