Um eine artgerechte Tierhaltung zu gewährleisten, verwendet Patagonia® für seine Daunenprodukte nur noch Daune mit Herkunftsnachweis

Daunenprodukte von Patagonia enthalten ausschließlich Daune mit Herkunftsnachweis. Das heißt: Wir kontrollieren sie von der Elterntierfarm bis zum Kleidungshersteller, um sicherzustellen, dass die Vögel nie zwangsgefüttert oder lebend gerupft wurden. Der Standard für Daune mit Herkunftsnachweis bietet in der Bekleidungsindustrie die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung. Daran arbeiten wir seit 2007.

Da wir den Tierschutz in der ganzen Branche verbessern wollen, teilen wir unsere Erfahrungen mit Daunenlieferanten und anderen Marken, die Daune verwenden. Als 2013 unsere ersten Produkte aus Daune mit Herkunftsnachweis auf den Markt kamen, haben wir unsere Erkenntnisse auf Konferenzen der Outdoor Industry Association, der American Apparel and Footwear Association und auf der ISPO weitergegeben. Und wir arbeiten eng mit der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten zusammen, deren Kampagne gegen Tierquälerei in der Daunenproduktion uns damals dazu veranlasst hat, unsere eigene Lieferkette zu überprüfen. Vier Pfoten hat unsere Bemühungen für den Tierschutz in der Daunenerzeugung tatkräftig unterstützt. Wir arbeiten weiter mit dieser Organisation und anderen Interessengruppen zusammen, um den Tierschutz in der ganzen Branche zu verbessern.

Unsere Kontrolle beginnt mit einer Überprüfung der Elterntierhaltung, von der die Eier stammen. Dort ist das Risiko für Lebendrupf am höchsten, da die Tiere dort bis zu vier Jahre lang gehalten werden. Auch wenn wir keine Daune von Elterntieren beziehen, fühlen wir uns für ihr Wohlergehen mitverantwortlich, da sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Lieferkette sind. Hier unterscheiden wir uns von anderen Marken, die sich ebenfalls um den Tierschutz kümmern.

Die Eier aus der Elterntierhaltung werden zu anderen Farmen gebracht, auf denen die Küken für die Fleischproduktion aufgezogen werden. Wir kontrollieren auch diese Betriebe, um eine artgerechte Tierhaltung sicherzustellen. Daune ist ein Nebenprodukt der Nahrungsmittelproduktion, und wir kaufen ausschließlich Daune von Schlachtbetrieben. Die Daune der zur Fleischerzeugung geschlachteten Gänse verfolgen wir durch alle Reinigungs-, Sortier- und Verarbeitungsbetriebe, um ihre Rückverfolgbarkeit und die klare Trennung von Daune ohne Herkunftsnachweis sicherzustellen. Unsere Kontrollen setzen sich über alle Etappen bis zur Bekleidungsfabrik fort, wo wir uns vergewissern, dass unsere Daune nicht mit der anderer Marken vermischt und ausschließlich für Patagonia-Kleidung verwendet wird. Das ist viel Aufwand. Aber nur so können wir sicherstellen, dass die Tiere, von denen unsere Daune stammt, artgerecht behandelt wurden.

Als wir diesen Weg eingeschlagen haben, war uns klar, dass wir Unterstützung von unabhängiger Seite benötigen, um die artgerechte Haltung in unserer Lieferkette zu prüfen und zu sichern. Dazu begannen wir eine Zusammenarbeit mit den Experten für Rückverfolgbarkeit der Firma Arche Advisors.

Die artgerechte Tierhaltung, die unsere Daune mit lückenlosem Herkunftsnachweis gewährleistet, ist das Ergebnis Tausender von Arbeitsstunden unserer Manager und Designer, der Material- und Beschaffungsabteilungen, der Zulieferer und unseres Social Responsibility Teams. Es war weder einfach noch billig, dieses Ziel zu erreichen und wir mussten dazu unsere Strategie und Geschäftsabläufe umgestalten. Doch Produkte herzustellen, in denen Sie sich guten Gewissens warm halten können, ist eine Leistung, auf die wir stolz sind.

2015

Um anderen Firmen einen ähnlichen Pfad in die Zukunft zu eröffnen, der realisierbar und flexibel ist, haben wir letztes Jahr NSF International vorgeschlagen, unseren Standard als Basis für einen globalen Standard zu übernehmen.

NSF ist eine unabhängige Gesundheitsorganisation, die sich gemeinsam mit Herstellern, Behörden und Verbrauchern darum bemüht, Standards und Zertifizierungen zu entwickeln, um Nahrungsmittel, Wasser, Konsumartikel und Umwelt rein zu halten. Wir haben uns für diesen Partner entschieden, weil seine Methoden und Zertifikationen über jeden Zweifel erhaben sind.

Da aber nicht jeder in der Daunenindustrie dazu bereit oder in der Lage ist, so viel wie wir für den Tierschutz zu tun, hat NSF unseren Standard als „höchste Stufe“ übernommen. Ergänzend hat NSF gemeinsam mit Daunenverarbeitern, Händlern, Tierschutzgruppen, Fachverbänden und anderen NGOs einen mehrstufigen Standard entwickelt, der den Betroffenen eine Umsetzung auf verschiedenen Niveaus erlaubt. Alle von ihnen hatten ein Mitspracherecht beim Definieren, Bearbeiten und Festlegen der gültigen Kriterien.

Nach monatelangen Verhandlungen mit allen Parteien wurde 2015 der NSF Global Traceable Down Certification Standard eingeführt, der von allen Firmen umgesetzt werden kann. Die neue Zertifikation deckt die gesamte Lieferkette ab - von der Elterntierhaltung und den Kleinbetrieben bis zur Fertigung der Daunenprodukte.

Mit diesem Etappenziel erfüllen wir die Verpflichtung gegenüber der Branche und dem Kunden, unser internes Daunen-Kontrollprogramm zu einer weltweiten, unabhängigen Zertifizierung auszubauen und damit nicht nur die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung zu bieten, sondern zudem maximale Transparenz bei Rückverfolgbarkeit und Tierschutz.

Da wir in jüngster Zeit neue Farmen, Schlachtereien und Verarbeitungsbetriebe in unsere Lieferkette aufgenommen haben, führen wir erneut Prüfungen durch, um zertifiziert zu werden. Indessen bieten unsere von unabhängiger Seite geprüften Daunenprodukte mit Herkunftsnachweis weiter die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung in der Bekleidungsindustrie.

Sobald die NSF-Zertifizierung abgeschlossen ist, können Sie die zertifizierte Daunenlieferkette auf der NSF Website und in den Footprint Chronicles von Patagonia verfolgen.

Einen weiteren Beleg für den Erfolg unserer Bemühungen liefert die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die einst gegen Patagonia Sturm lief, weil unsere Firma Daunen kaufte, die von misshandelten Vögeln stammten. Kürzlich hat diese Organisation ihre Bewertung von Daunen verarbeitenden Outdoorfirmen veröffentlicht. Und darin erhält Patagonia den zweiten Platz für bestmögliche Tierschutzmaßnahmen. Wir setzen unsere Bemühungen fort und hoffen, nach Abschluss der Zertifizierung den ersten Platz zu erreichen. process is completed.

See Four Paws' Cruelty Free Down Challenge rating.


Chronologie unserer Maßnahmen

Wir nehmen Daunenkleidung in die Patagonia-Kollektion auf, prüfen aber noch nicht, woher unsere Gänsedaune stammt.

Im Zuge einer Umweltverträglichkeitsprüfung unserer Materialien befassen wir uns auch mit der Daune. Dabei stellen wir fest, dass Mastgeflügel generell (nicht nur Gänse) weltweit unter unwürdigen Bedingungen gehalten wird. Dazu gehören u.a. Käfighaltung, Schnabelkürzung, Zwangsfütterung und auf der Umweltseite die Verschmutzung von Luft und Wasser. Wir überschütten unseren Daunenzulieferer mit Fragen und erhalten detaillierte Auskünfte. Um die Angaben zu überprüfen, schicken wir unseren Spezialisten für ökologische Materialien zur Kontrolle einer Gänsefarm nach Ungarn. Er informiert sich darüber, wie die Gänse gehalten werden, welche Chemikalien der Betrieb verwendet und wie die Gänse geschlachtet werden. Unser Zulieferer versichert, dass die Daune nicht von zwangsgefütterten Gänsen stammt, was sich später als falsch herausstellt. Wir erfahren, dass ein Teil unserer Daune von Schlachtgänsen stammt und ein anderer während der Mauser gewonnen wird. Ein Professor für Agrarwissenschaften, den wir zurate ziehen, versichert uns, dass die Gewinnung von Daunen und Federn während der Mauser für die Gänse schmerzlos ist. Mit diesen Informationen ausgestattet, versuchen wir, die Auswirkungen der Produktion eines Patagonia Down Sweaters auf unserer Footprint Chronicles Website zu dokumentieren.

Da wir inzwischen wissen, dass das Rupfen lebender Gänse für die Tiere schmerzhaft ist, verlangen wir von unserem Zulieferer die Gewähr, dass alle Daune für Patagonia-Produkte ausschließlich von geschlachteten Gänsen stammt und keinen Lebendrupf enthält. Man erklärt uns, dass die Daune zwangsgefütterter Gänse ölig und minderwertig sei und daher nicht an uns geliefert werde. Die Zwangsfütterung scheint unsere Produkte also nicht direkt zu betreffen.

Im Dezember beschuldigt uns die deutsche Tierschutzorganisation Vier Pfoten, Lebendrupf-Daune zu verarbeiten, was wir zurückweisen. Doch während der Auseinandersetzung erfahren wir durch Ermittlungen der Tierschützer, dass Graugänse in Ungarn, von wo wir unsere Daune beziehen, regelmäßig zwangsgefüttert werden, um Foie gras zu produzieren. Die Zwangsfütterung ist in vielen europäischen Ländern verboten, aber in Frankreich und Ungarn noch erlaubt.

Wir wollen die Fakten vor Ort überprüfen und schicken unseren Direktor für Sozial- und Umweltverantwortung, unseren Direktor für Materialentwicklung und unseren Spezialisten für ökologische Materialien zu Nachforschungen nach Ungarn. Sie machen zwei Reisen: eine im Februar und eine im August, begleitet von führenden Vertretern unseres Daunenzulieferers. Die Gruppe besucht eine repräsentative Auswahl von Stationen der gesamten Lieferkette für weiße und graue Daune: von der Elterntierhaltung (die die Eier liefert), über Zuchtstationen bis zu Schlachthäusern und Daunenverarbeitern.

Die Zulieferer sind offen und hilfsbereit, doch was wir feststellen, gefällt uns gar nicht. Vier Pfoten hat Recht: Wir haben ohne es zu wissen Daune von Gänsen verarbeitet, die für die Erzeugung von Fleisch und Foie gras gehalten wurden. Hingegen sind in den inspizierten Teilen der Lieferkette keine Anzeichen auf Lebendrupf erkennbar. Außerdem prüfen wir, ob die besuchten Schlachthöfe die Gänsefarmen vertraglich zum Verzicht auf Lebendrupf verpflichten und darauf achten, dass sie keine lebend gerupften Vögel kaufen. Dies wird durch gelegentliche Kontrollen der Gänsefarmen bestätigt.

Dank der ungarischen Nahrungsmittelgesetze ist die Produktkette zwischen Gänsefarm und Schlachthaus gut dokumentiert und rückverfolgbar. Zwischen Schlachthaus und Daunenaufbereitung hingegen ist sie nicht immer so lückenlos. Um Daune aus Lebendrupf in unseren Produkten sicher ausschließen zu können, schaffen wir ein verbessertes System zur Dokumentation sowie zur Kennzeichnung und Trennung auf allen Stufen der Lieferkette bis hin zur Näherei.

Außerdem beginnen wir nach anderen Lieferketten zu suchen, in denen Lebendrupf und Zwangsfütterung verboten sind. Unser Team für Materialbeschaffung reist nach Polen, um potenzielle Daunenquellen zu ermitteln und wir akzeptieren einen Lieferanten (mit begrenzter Kapazität) für eine Auswahl unserer Modelle.

Wir lassen unsere neue Lieferkette für weiße Gänsedaune in Polen durch ein unabhängiges Produktketten-Audit prüfen und stellen eine Expertin für Rückverfolgbarkeit ein, die gemeinsam mit der International Down and Feather League eine dreimonatige Untersuchung einleitet. Es geht uns darum, verschiedene Systeme zur Rückverfolgung zu bewerten und die Einhaltung der Tierschutzvorschriften zu prüfen. Beides ist eng verknüpft und gleichermaßen wichtig, um zuverlässige Angaben zu den Inhaltsstoffen eines Produkts machen zu können.

Im Laufe der drei Monate inspizieren die Prüfer sieben Tage lang ein Dutzend verschiedener Betriebe, darunter einen Hersteller von Daunenkleidung in China, eine US-Firma zur Aufbereitung der Daune sowie verschiedene weitere Verarbeiter, Schlachthäuser und Farmen (darunter eine Elterntierhaltung) und einen Brutbetrieb. Dabei vergleichen unsere Prüfer die Tierschutz-Praxis mit dem Patagonia Daunenstandard vom August 2012 und den Tierschutzgesetzen der EU und der einzelnen Staaten. Um die Zuverlässigkeit der Herkunftsnachweise zu prüfen, achtet unsere Expertin auf die Kriterien guter Rückverfolgbarkeit (Dokumentation, Kennzeichnung und Daunen-Trennung) und auf die Managementsysteme. Die Zuverlässigkeit des Systems prüft sie mit den bewährten Methoden für Lieferketten-Audits: Prüfung der Dokumente, Kontrollen vor Ort und Befragung der Mitarbeiter.

Für jede Phase und jedes Land erhalten wir Berichte. Neben der zusammenfassenden Beurteilung enthalten sie eine Analyse der Stärken und Schwächen des Rückverfolgungssystems sowie eine Bewertung der Tierschutz-Standards und der Verfahren zur Herkunftskontrolle. Ein Schlussbericht fasst alle einzelnen Inspektionen zusammen und erteilt eine quantitative Bewertung der Methoden zur Herkunftssicherung sowie der Maßnahmen für den Tierschutz bzw. gegen Lebendrupf und Zwangsfütterung.

Unseres Wissens hat kein anderes Unternehmen seine Lieferkette mit so viel Aufwand überprüft.

Wir erhalten die Ergebnisse unseres Audits, die besagen, dass in unserer Lieferkette für weiße Gänsedaune „keine Anzeichen für Lebendrupf oder Zwangsfütterung“ erkennbar sind. Außerdem bestätigen sie „eine lückenlose Kette von Dokumenten zur Rückverfolgbarkeit und ausreichende Maßnahmen zur Kennzeichnung und Trennung mit Verbesserungsmöglichkeiten in einigen wenigen Bereichen.“ Wir arbeiten daran, alle Empfehlungen des Berichts umzusetzen, um Rückverfolgbarkeit und Tierschutz in unserer Lieferkette weiter zu optimieren. Zudem entwickeln wir ein Prüfverfahren für unsere Daunenlieferanten, das auf der Produktketten-Kontrolle und den daraus entstandenen Bewertungsinstrumenten basiert.

Patagonia hat sich bei Problemfällen stets um Verbesserungen in der Lieferkette bemüht und wir sind zuversichtlich, dass dies auch bei der Daune gelingen wird. In diesem Bestreben werden seit Frühjahr 2013 alle Produkte der Ultralight Down Kollektion mit weißer Gänsedaune gefüllt, die nach Prüfung durch einen unabhängigen Experten weder aus Lebendrupf noch von zwangsgefütterten Gänsen stammt. Dieses Angebot wollen wir jede Saison ausbauen und zugleich eine Lieferkette von Daune mit Herkunftsnachweis auf Basis unserer Tierschutzvorschriften aufbauen.

Seit Herbst 2014 enthalten alle Patagonia Daunenprodukte ausschließlich Daune mit Herkunftsnachweis. Das heißt: Wir kontrollieren sie von den Elterntierfarmen bis zum Kleidungshersteller, um sicherzustellen, dass die Vögel nie zwangsgefüttert oder lebend gerupft wurden. Der Standard für Daune mit Herkunftsnachweis bietet in der Bekleidungsindustrie die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung. Wir arbeiten seit 2007 daran und sind die einzige Marke, die das geleistet hat.
Um unsere Daunenlieferketten flächendeckend zu verbessern, arbeiten wir zusammen mit anderen Firmen am Aufbau einer Vereinigung der Outdoor-Industrie und einer Textil-Arbeitsgruppe für Daunenprodukte, die zur Arbeitsgruppe für den Herkunftsnachweis von Materialien gehört. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Marken und den Zulieferern zu fördern, um verbindliche Normen und Verfahren für den Herkunftsnachweis von Daune und die Rückverfolgbarkeit zu schaffen. Dieser Herkunftsnachweis sichert belegbare Angaben über die in den Produkten enthaltene Daune – u.a. ob sie aus Lebendrupf oder Zwangsfütterung stammt.

Im Januar 2015 veröffentlicht die internationale Gesundheitsorganisation NSF nach monatelanger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ihren NSF Global Traceable Down Certification Standard. Er basiert auf dem Standard für Daune mit Herkunftsnachweis von Patagonia, den NSF als „höchste Stufe“ bzw. strengste Norm übernommen hat. Der Standard steht allen Firmen zur Verfügung, die Daunen verarbeiten. Er deckt die gesamte Lieferkette ab - von der Elterntierhaltung und den Kleinbetrieben bis zur Fertigung der Daunenprodukte.

Wir haben 2014 Kontakt mit NSF aufgenommen, um anderen Daunen verarbeitenden Firmen die Instrumente für einen verbesserten Tierschutz in ihren Lieferketten an die Hand zu geben. Wir haben der Organisation vorgeschlagen, unseren Standard als Basis für einen globalen Standard zu übernehmen. Da nicht jede Firma dazu bereit oder in der Lage ist, so viel für den Tierschutz zu tun wie Patagonia, hat NSF gemeinsam mit Daunenverarbeitern, Händlern, Tierschutzgruppen, Fachverbänden und anderen NGOs einen mehrstufigen Standard entwickelt, der den Betroffenen eine Umsetzung auf verschiedenen Levels erlaubt. Alle von ihnen hatten ein Mitspracherecht beim Definieren, Bearbeiten und Festlegen der gültigen Kriterien.

Die Einführung des NSF Global Traceable Down Certification Standards markiert die Erfüllung unserer Verpflichtung gegenüber der Branche und dem Kunden, unser internes Daunen-Kontrollprogramm zu einer weltweiten, unabhängigen Zertifizierung auszubauen und damit nicht nur die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung zu bieten, sondern zudem maximale Transparenz bei Rückverfolgbarkeit und Tierschutz.

Das ganze Jahr 2015 hindurch wurde unsere komplette Daunenlieferkette nach dem NSF TDS Standard überprüft. Diese Bemühungen umfassten fünf Länder auf drei Kontinenten und zahlreiche Betriebe von der Elterntierhaltung bis zur Herstellung der Endprodukte. Dabei haben wir sehr viel gelernt. Wir mussten eine ganze Reihe logistischer Hürden überwinden, um alle Glieder der Kette zu erfassen, doch dafür sind wir und unsere Zulieferer nun ein ganzes Stück klüger als zuvor. Wir erwarten von unseren Zulieferern, dass sie die Zertifizierung der gesamten Kette bis Ende des Jahres abschließen, und wollen Produkte aus Daune mit zertifiziertem Herkunftsnachweis ab Herbst 2017 anbieten.

Bis dahin bieten unsere von unabhängiger Seite geprüften Daunenprodukte mit Herkunftsnachweis weiter die beste Gewähr für eine artgerechte Tierhaltung in der Bekleidungsindustrie.

Sobald die NSF-Zertifizierung abgeschlossen ist, können Sie die zertifizierte Daunenlieferkette auf der NSF Website und in den Footprint Chronicles von Patagonia verfolgen.

Einen weiteren Beleg für den Erfolg unserer Bemühungen liefert die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, die einst gegen Patagonia Sturm lief, weil unsere Firma Daunen kaufte, die von misshandelten Vögeln stammten. Kürzlich hat diese Organisation ihre Bewertung von Daunen verarbeitenden Outdoorfirmen veröffentlicht. Und darin erhält Patagonia den zweiten Platz für bestmögliche Tierschutzmaßnahmen. Wir setzen unsere Bemühungen fort und hoffen, nach Abschluss der Zertifizierung den ersten Platz zu erreichen.