Kein anderer Rohstoff ist so kostbar, keiner geht mit wachsendem menschlichem Verbrauch schneller zur Neige.

Bei unserer diesjährigen Kampagne „Our Common Waters“ geht es darum, den menschlichen Wasserverbrauch mit dem der Tiere und Pflanzen in Einklang zu bringen. Je mehr Wasser der Mensch verbraucht, desto weniger bleibt für alle anderen. Je mehr Wasser wir verschwenden, desto mehr Lebensraum zerstören wir. Je mehr wir unsere Bäche und Seen verschmutzen, desto schwerer wird das Überleben für Tiere und Pflanzen.

Im Rahmen dieser Kampagne zeigen wir die Zusammenhänge zwischen Wasserverbrauch, Konsumgesellschaft und der Bedrohung der Artenvielfalt. Der Begriff „Wasserrechte“ hat für uns eine weiter gefasste Bedeutung. Es geht um die Frage: Wer und was hat ein Anrecht auf Wasser?

Die gegenwärtige Bedrohung reicht vom zunehmenden Wasserverbrauch und der Verknappung über die Verschmutzung bis zu Problemen durch Staudämme. Jede davon wird noch verschärft durch den Klimawandel, der bereits jetzt Temperaturen und Flussläufe verändert. Fast die Hälfte der in den USA bedrohten Tierarten leben im Süßwasser.

Ein wesentlicher Teil der Kampagne betrifft die Firma Patagonia selbst: unseren Wasserverbrauch für die Produktion, unsere Bemühungen um den Schutz der Gewässer und Informationen über unseren Wasserbedarf.

Uns wird erst jetzt bewusst, wie viel Wasser wir als Firma verbrauchen – bzw. wie viel für die Fertigung unserer Produkte verbraucht wird.

Dabei ist zu bedenken, dass ein erheblicher Teil des Wassers, das von jedem Einzelnen verbraucht wird, nicht tatsächlich aus dem eigenen Hahn fließt, sondern von andern verbraucht wird, um Nahrung zu erzeugen und Konsumprodukte herzustellen. Deshalb müssen alle darauf achten, was die Wirtschaft tut, um die Probleme durch Wasserverschmutzung und -verknappung zu lösen anstatt sie zu verschärfen.