Sustainable Apparel Coalition Überblick

Sustainable Apparel Coalition

Mit Patagonias Hilfe kamen 2010 die führenden Köpfe aus der Bekleidungsindustrie, aus nichtstaatlichen Organisationen, der akademischen Welt und der US-Umweltschutzbehörde zu einer Gründungsversammlung zusammen, um die Machbarkeit eines Index für soziale und ökologische Performanz zu analysieren. Inzwischen zählt die Sustainable Apparel Coalition 49 Mitglieder, die gemeinsam fast ein Drittel der Weltproduktion an Kleidung und Schuhen herstellen. Die gesamte Lieferkette der Branche hat kooperiert, um eine einheitliche Messlatte zu schaffen, die uns sagt, wo wir stehen, und einen einheitlichen Fahrplan, der uns zeigt, wohin es gehen muss.

Das Ziel der Vereinigung: „Eine Bekleidungsindustrie, die die Umwelt nicht unnötig belastet und sich positiv auf die Menschen und Gruppen auswirkt, mit denen sie zu tun hat.“ Der gemeinsam entwickelte Index ist eine offene Informationsquelle, die allen zur Verfügung steht. Er ist das Resultat einer Zusammenarbeit von Firmen, die sonst hart miteinander konkurrieren. Alle haben begriffen, dass eine Reduzierung der Umweltbelastung eine zu große Aufgabe ist, als dass eine Firma allein sie verwirklichen könnte. Jedes unserer Messergebnisse kann Wege eröffnen, wie wir Umweltbelastung und Abfallvolumen in der gesamten Lieferkette verringern können.

Ziel und Aufgabe der Sustainable Apparel Coalition gründen auf der gemeinsame Überzeugung, dass:

  • Die sozialen und ökologischen Probleme der globalen Bekleidungsindustrie die gesamte Branche betreffen.
  • Es sich um systembezogene Probleme handelt, die keine einzelne Firma allein lösen kann.
  • Vorwettbewerbliche Zusammenarbeit dazu beiträgt soziale und ökologische Verbesserungen in der ganzen Branche zu beschleunigen und für jede einzelne Firma die Kosten zu senken.
  • Diese Zusammenarbeit den einzelnen Firmen hilft, mehr Ressourcen auf die Innovation von Produkten und Verfahren zu konzentrieren.
  • Zuverlässige, praktikable und allgemeingültige Normen und Instrumente zur Definition und Bewertung ökologischer und sozialer Performanz im Interesse aller Beteiligten liegen.