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Outdoor Industry
Zion National Park, Utah. JEFF DIENER

OIA Eco Working Group

Im Rahmen der Outdoor Industry Association (OIA) haben wir gemeinsam mit Kollegen (und Mitbewerbern) anderer Firmen der Eco Working Group ein neues Bewertungsinstrument geschaffen: den Eco Index. Er ermöglicht es uns, die Umwelteigenschaften unserer Produkte zu verbessern und die Nachhaltigkeit aller beteiligten Firmen voranzutreiben. Der Index gestattet es den Firmen, in ihrer ganzen Lieferkette auf einer einheitlichen Basis zu arbeiten, um ihre ökologische und soziale Belastung zu minimieren.

Der OIA Gruppe ging es bei diesem Index um fünf Grundprinzipien.

Zusammenarbeit. Die Arbeitsgruppe stand jedem offen, der daran teilnehmen wollte. Der Eco Index spiegelt daher alle Fragen und Probleme von mehr als 100 Outdoorfirmen wieder (sowie Tausende von Arbeitsstunden).

Allen zugängliche Informationen. Der Eco Index ist eine offene Informationsquelle, die allen Firmen zur Verfügung steht und somit eine breite Informationsbasis schafft.

Transparenz. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten der Outdoor-Branche und darüber hinaus die laufende Entwicklung des Eco Index verfolgen, verstehen und daran mitwirken können.

Skalierbarkeit. Der Eco Index wurde so gestaltet, dass er für alle Arten von Firmen geeignet ist: große und kleine, erfahrene und unerfahrene, private und öffentliche.

Globale Reichweite. Die OIA Gruppe hat sich mit ihren Kollegen von der Initiative des European Outdoor Group Index zusammengeschlossen, um sicherzustellen dass der Eco Index weltweit funktioniert.

Die OIA Gruppe hat es der neu gegründeten Sustainable Apparel Coalition gestattet, den Eco Index als Basis zur Entwicklung eines ähnlichen Index für die Bekleidungs- und Schuhindustrie zu nutzen. Die Sustainable Apparel Coalition reicht weit über die Outdoor-Branche hinaus, doch die Leiter der OIA sahen darin die Chance, unsere Arbeit und unser Wissen mit anderen zu teilen. Diese Zusammenarbeit war sehr fruchtbar und hat den Eco Index nicht nur auf ein neues Niveau gehoben, sondern ihm auch eine breitere Umsetzung ermöglicht.

Derzeit arbeitet die OIA daran, den Eco Index auch auf Outdoor-Ausrüstung auszudehnen.

Um zum Wandel einer Branche beizutragen, braucht man eine breite Basis und muss sich auf gemeinsame Standards, Methoden und Kriterien einigen. Die OIA war zwar federführend, aber letztlich haben Dutzende von Firmen kooperiert, um ein Instrument zu schaffen, mit dem wir unsere Umweltbelastung reduzieren können.