Warenkorb
Gray Goose Farms
TODD COPELAND

Graue Gänsedaune

Zwangsfütterung, kein Lebendrupf
Die Verwendung von Gänsedaune für Konsumgüter ist umstritten. Tierschützer haben weite Kreise auf einige der inhumanen Praktiken bei der Daunengewinnung aufmerksam gemacht. Eine davon ist das Rupfen der Daunen lebender Vögel, auch „Lebendrupf“ genannt. Das soll etwa so schmerzhaft sein, wie wenn man uns Haare ausreißt. Die Zwangsfütterung von Gänsen zur Erzeugung von Fettleber oder Foie gras ist ebenfalls umstritten. Dazu wird der Gans ein Rohr in den Hals gesteckt, um ihr mehr Futter einzutrichtern, was zu einer Verfettung der Leber führt.

In Ungarn, von wo wir unsere graue Gänsedaune beziehen, ist die Zwangsfütterung erlaubt und verbreitet. Ebenso in Frankreich, dem größten Markt für Foie gras. In vielen anderen Ländern Europas hingegen ist sie verboten. Das Rupfen lebender Vögel ist in allen EU-Ländern untersagt, hingegen gestatten die Bestimmungen das Rupfen während der Mauser („Mauserrupf"), wenn die Gänse ihre Federn auf natürliche Weise verlieren. Dann ist die Gewinnung für die Vögel angeblich schmerzlos.

Wir wollen unseren Kunden die größtmögliche Gewissheit bieten, dass unsere Daune von Gänsen stammt, die human behandelt wurden. Dank der ungarischen Nahrungsmittelgesetze ist die Produktkette zwischen Gänsefarm und Schlachthaus gut dokumentiert und rückverfolgbar. Zwischen Schlachthaus und Daunenaufbereitung hingegen ist sie nicht immer so lückenlos. Um Daune aus Lebendrupf in unseren Produkten ausschließen zu können, haben wir daher ein verbessertes System zur Dokumentation, Kennzeichnung und Trennung eingerichtet, das alle Stufen der Lieferkette bis hin zur Näherei umfasst. Außerdem haben wir einen Plan aufgestellt, um von grauer, aus der Foie-gras-Herstellung kommenden Gänsedaune ganz wegzukommen.

Zur Dia-Show mit weiteren Infos.