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White Goose Farms
ROB NAUGHTER

Weiße Gänsedaune

Unabhängige Überprüfung belegt artgerechte Tierhaltung
Die Verwendung von Gänsedaune für Konsumgüter ist umstritten. Tierschützer haben uns auf einige der inhumanen Praktiken bei der Daunengewinnung aufmerksam gemacht. Eine davon ist das Rupfen der Daunen lebender Vögel, auch „Lebendrupf“ genannt. Das soll etwa so schmerzhaft sein, wie wenn man uns Haare ausreißt.

Die Zwangsfütterung von Gänsen zur Erzeugung von Fettleber oder Foie gras ist ebenfalls umstritten. Dabei wird der Gans ein Rohr in den Hals gesteckt, um ihr mehr Futter einzutrichtern, was zu einer Verfettung der Leber führt. Die Zwangsfütterung ist in Ungarn erlaubt, von wo wir unsere Graugans-Daune beziehen, und in Frankreich, dem wichtigsten Markt für Foie gras. In vielen anderen Ländern Europas hingegen ist sie verboten.

Unsere weiße Gänsedaune stammt aus Polen, wo die Gänse hauptsächlich zur Fleischerzeugung gehalten werden. In Polen ist die Zwangsfütterung gesetzlich verboten und das Rupfen lebender Vögel ist in allen EU-Ländern untersagt. Hingegen gestatten die Bestimmungen das Rupfen während der Mauser, wenn die Gänse ihre Federn auf natürliche Weise verlieren („Mauserrauf“). Dann ist die Gewinnung für die Vögel angeblich schmerzlos. Aber uns gefällt das nicht. Viele Schlachtbetriebe, darunter auch die, von denen wir unsere Gänsedaune beziehen, verlangen von ihren Gänselieferanten eine schriftliche Verpflichtung, auch auf das Rupfen während der Mauser zu verzichten.

Wir wollen unseren Kunden die größtmögliche Gewissheit bieten, dass unsere Daune von Gänsen stammt, die human behandelt wurden. Deshalb haben wir in den letzten Jahren aktiv an kurz- und langfristigen Lösungen für die Probleme der Zwangsfütterung und des Rupfens lebender Gänse in unserer Lieferkette gearbeitet. Ein entscheidendes Element in diesem Prozess war die lückenlose Rückverfolgung der Daune für unsere Ultralight-Down-Produkte der Frühjahrskollektion 2013.

Wir haben eine unabhängige Überprüfung in Auftrag gegeben, deren Resultate uns im Januar 2013 mitgeteilt wurden. Im Laufe von drei Monaten haben die Prüfer sieben Tage lang vor Ort mehr als ein Dutzend verschiedene Betriebe inspiziert, darunter fünf Gänsefarmen, zwei Brutbetriebe, zwei Schlachthäuser, zwei Betriebe zur Aufarbeitung von Daune, einen Verarbeitungs-/Export-Betrieb und einen Bekleidungshersteller. Doch aus den Erfahrungen zahlreicher Firmenaudits wissen wir, dass es nicht ausreicht, die Betriebe nur an einem bestimmten Tag zu besuchen. Um einen tieferen Einblick zu bekommen, müssen die Prüfer über einen längeren Zeitraum alle Aufzeichnungen intensiv kontrollieren. Neben den Betriebskontrollen in Polen, China und den USA haben unsere Prüfer daher viele Tage am Schreibtisch verbracht, um die Papiere zu prüfen, zu bewerten und mit außerbetrieblichen Nachprüfungen und Informationen abzugleichen.

Unseres Wissens hat kein anderes Unternehmen seine Lieferkette mit so viel Aufwand analysiert.

Die Prüfungen ergaben, dass in unserer Lieferkette für weiße Gänsedaune „keine Anzeichen für Lebendrupf oder Zwangsfütterung“ erkennbar sind. Weiterhin ergab das Audit „eine zuverlässig rückverfolgbare Dokumentationskette, ausreichende Kennzeichnung und Trennung sowie ein paar wenige Verbesserungsmöglichkeiten,“ an denen wir arbeiten.

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